Ausreichende Einheilungszeit für Zahnimplantate

Geschrieben am: 01. September 2015

Quelle: Initiative proDente_Einheilungszeit für ZahnimplantateSicher möchten Patienten, die durch einen Unfall oder eine Krankheit einen Zahn verloren haben, so schnell wie möglich eine adäquate Lösung mit Zahnersatz finden. Ist die Entscheidung auf eine Versorgung mit Zahnimplantaten gefallen, so sollten Patienten aber mit einer längeren Zeit für die Implantatheilung rechnen. Denn nur ein gut verheiltes Zahnimplantat kann später den Zahnersatz stabil und sicher tragen.

Von welchen Faktoren hängt die Implantatheilung ab?

Wie lange es dauert, bis ein Zahnimplantat vollständig eingeheilt ist, ist von Patient zu Patient verschieden. Nur wenn dem Körper eine ausreichende Einheilungszeit gewährt wird, kann die Versorgung mit Zahnimplantaten erfolgsversprechend sein. Denn nur dann ist es möglich, dass Zahnimplantat und Kieferknochen perfekt zusammenwachsen. Schließlich soll der neue Zahn stabil sein und sich für den Patienten natürlich anfühlen.

Verschiedene Faktoren nehmen Einfluss auf die Einheilungszeit. So ist das Oberflächenmaterial des Zahnimplantates, welches mit dem Kieferknochen verwachsen muss, ein Punkt. Des Weiteren muss der Implantologe berücksichtigen, unter welchen Bedingungen das Implantat eingesetzt werden kann: Muss beispielsweise vor dem eigentlichen Zahnimplantat-Eingriff ein Knochenaufbau vorgenommen werden, so verlängert dies die Implantatheilungszeit. Auch die Beobachtungen des Zahnarztes während der Zahnimplantat-Behandlung durch Festigkeitstest und Röntgenbilder entscheiden über die folgende Einheilungszeit. Zu guter Letzt ist auch die Anzahl der Zahnimplantate  ausschlaggebend dafür, wie lange der Körper für die Einheilungszeit benötigt.

Die Einheilungszeit im Zahnfleisch

Neben der Implantatheilung mit dem Kieferknochen, spielt auch das Zahnfleisch in der Einheilungszeit eine Rolle. Nach der Implantation gibt es deshalb je nach Zahnimplantat (ein- oder zweiteiliges Implantatsystem) verschiedene Varianten der Zahnfleischheilung. Je nach angewandter Methode vernäht der Implantologe das Zahnfleisch über der Zahnimplantat-Schraube (gedeckte oder geschlossene Implantatheilung) oder setzt eine Verschlussschraube auf den Implantat-Hals (offene Implantatheilung). Beide Methoden versprechen ähnliche Erfolge, müssen aber auf die individuelle Patientensituation abgestimmt sein.

Für eine erfolgreiche Versorgung mit Zahnimplantaten ist eine angemessene Einheilungszeit erforderlich. Lassen Sie sich deshalb von Zahnarzt Dr. Sven M. Wegdell in seiner Praxis für Zahnheilkunde in  Hamburg Blankenese zum Thema Implantatheilung beraten!